Die Aufgabe von Angst

Wir haben uns irgendwann zu entscheiden, ob wir so sein wollen, wie wir sind.

Wir werden immer angehalten, dies zu tun oder jenes nicht zu tun. Die Gesellschaft setzt uns vor, wie wir zu sein haben. Da wir nie genau so sind, bekommen wir das Gefühl, nicht gut genug zu sein, etwas falsch zu machen. Das macht Angst.

Das Leben jedoch gibt uns die Chance, unsere Ängste zu überwinden. Wenn wir uns unseren Ängsten stellen und sie überwinden, dann fühlen wir uns unglaublich gut.

In einem Moment, in dem wir sehr kraftvoller Energie von Angst gegenüberstehen, haben wir die Wahl:

Weglaufen oder uns der Angst stellen.

Hinter dieser Angst ist immer ein Tor zu einer neuen Dimension in uns selbst.

Wir wachsen, wenn wir durch die Angst durchgehen. Plötzlich finden wir uns auf der anderen Seite der Angst wieder. Und die Sicht von diesem Punkt aus ist weitaus erfreulicher!

Wir verfügen in dem Moment der totalen Entscheidung, durch die Angst hindurchzugehen, plötzlich über alle Kraft und Unterstützung, die wir dazu brauchen, jedoch nicht vorher!!!

Erst mit der bewussten Entscheidung, uns der Angst zu stellen, ziehen wir die Kraft an.

Wenn wir durch die Angst hindurchgehen, saugen wir die Energie unserer momentan größten Angst in uns auf, sie wird transformiert und integriert. Das bedeutet jedes Mal ein immenses Energiepotenzial, das uns mehr zur Verfügung steht!

Dadurch werden wir stärker und wachsen.

Ängste und Herausforderungen kommen nicht, bevor wir nicht in der Lage sind, sie bewältigen zu können. Wenn Du fühlst, dass Du Angst hast, geh mitten hinein!

Die Mystiker sagen „Wo die Angst ist, ist der Weg“.

Oft investieren wir lieber in unsere Ängste und Krankheiten, um dadurch eine Entschuldigung zu haben, etwas nicht zu machen. Das funktioniert eine Weile lang ganz gut, doch es macht auch sehr unzufrieden. Unterbewusst wissen wir nämlich ganz genau, dass wir uns nur „drücken“, dass wir uns früher oder später der Aufgabe stellen müssen.

Auch wenn wir krank sind, gibt es immer einen Punkt, an dem wir die Entscheidung haben, aufzustehen und damit die Krankheit zu beenden. Sie ist dann erledigt, oder wir geben auf und lassen uns hineinfallen.

Manchmal müssen wir auch durch dieselben Herausforderungen mehrmals durch, bevor wir wirklich glauben, dass wir durch sind.

Manchmal müssen wir auch Dinge ein-, zwei- oder dreimal richtig machen, bis sie sich stabilisieren.

Manchmal nehmen wir eine Herausforderung nur Stück für Stück in Angriff und es kommt daher in Abstufungen öfter.

Manchmal weichen wir einfach nur aus, und dieselbe Art der Herausforderung kommt scheinbar immer stärker und deutlicher auf uns zu. Scheinbar deshalb, weil wir uns bereits darauf programmiert haben, dass wir diese Herausforderung nicht meistern könnten. Dann kapitulieren wir davor immer stärker – bis wir nicht mehr anders können, als uns ihr zu stellen.

Früher oder später also werden wir uns sowieso stellen – warum also nicht gleich?

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