Die geistigen Gesetze

Liebe Freunde, Verwandte, Klienten und Interessierte,

immer wieder werde ich gefragt, ob es die Grundlagen, auf denen meine Beratungen basieren, in schriftlicher Form gibt. Deshalb stelle ich sie hier zur Verfügung. Die geistigen Gesetze werden auch kosmische Gesetze, universelle Gesetze oder hermetische Gesetze genannt – letzteres nach Hermes Trismegistos, der sie im alten Ägypten erstmals formuliert haben soll. Nach diesen Gesetzen funktioniert die gesamte Schöpfung. Sie sind überall und auf jeder Ebene unseres Seins gültig – ohne Ausnahme. Durch sie können wir das Leben ganzheitlich verstehen und aus dieser übergeordneten Sicht entsprechend damit umgehen. Es sind die Naturgesetze unseres Lebens und – richtig verstanden und angewandt – der Schlüssel zu Gesundheit, Erfolg und Glück jedes einzelnen Menschen.

1. Das Gesetz der Geistigkeit | des Ursprungs

Das Wissen, dass alles Geist ist, Bewusstsein, Energie, wie auch immer man es nennen mag, finden wir sowohl in vielen uralten Religionen und Schriften, als auch in den wissenschaftlichen Erkenntnissen der neuen Physik (Quantenphysik).

Das ganze Universum mit allem darin, einschließlich allen Lebewesen, besteht aus unterschiedlich hoch schwingender Energie. Das bedeutet, dass vom höchsten Bewusstsein (Liebe) bis hin zu den niedrigsten Formen alles in einer bestimmten Frequenz schwingt und auch Materie nichts anderes ist als sehr dichte Energie.

Materie wird vom Bewusstsein hervorgebracht, nicht andersherum. Es gibt keine Materie, die nicht durch einen kausalen Gedanken entstanden ist. Jede Materie ist somit geistigen Ursprungs und durch unser Bewusstsein, unsere Gedanken und Gefühle, wiederum beeinflussbar. Somit bestimmt jeder sein Leben selbst – bewusst oder unbewusst.

Grundsätzlich hat die höher schwingende Energie Einfluss auf die niedriger schwingende. So ist Liebe die höchste Information, die wir jeglicher Materie und jeglicher feinstofflicher Energie hinzu fügen können, um das Niveau anzuheben. Unsere Gedanken sind reine Schöpferkraft. Jeder Gedanke!

Deshalb ist es unerlässlich für ein selbstbestimmtes, glückliches und gesundes Leben, auf die eigenen Gedanken zu achten – sie sind äußerst machtvoll und es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, seine Gedanken zu disziplinieren und bewusst zu erschaffen.

„Negative“ Umstände wie Krankheit oder anders Unglück sind durch niedrige Schwingungen / Gedanken entstanden. Hohe Schwingungen wiederum bringen „positive“ Umstände wie Gesundheit, Glück, Lebensfreude und Wohlstand.

2. Das Gesetz der Entsprechung

Wie oben, so unten; wie unten, so oben.
Wie innen, so außen; wie außen, so innen.
Wie im Kleinen, so im Großen; wie im Großen, so im Kleinen.

Jede Erkenntnis kann direkt auf alles andere im Leben übertragen werden, denn alles beeinflusst sich gegenseitig und alles ist mit allem verbunden. Wenn wir diesen übergeordneten Zusammenhang erkennen, dann erkennen wir auch, dass sich alles in allem spiegelt.

Was man selbst im Innersten ist, das bringt sich im „Außen“ zum Ausdruck, manifestiert sich also. Sei dies nun am eigenen Körper, in der Familie, in Beziehungen, im Beruf oder wo auch immer. So wie man denkt und fühlt, so erlebt man auch seine Umwelt.

Wenn Du etwas verändern willst, dann musst Du Dich selbst verändern! Es geht immer um die eigene Verantwortung, denn das Leben ist immer ein perfekter Spiegel des eigenen Inneren.

3. Das Gesetz der Polarität

Alles hat zwei Pole, also zwei Seiten, z.B. hell/dunkel, heiß/kalt, laut/leise, gut/schlecht, richtig/falsch, schlau/dumm, gut/böse usw.

Das Leben in unserer dualen Welt zeigt uns: alles, was es gibt, hat ein Gegenstück, einen Gegensatz. Jedoch sind letztendlich alle Gegensätze vom selben Ursprung, es sind lediglich zwei Seiten derselben Medaille. Nichts existiert ohne das Andere. Oder woher sollen wir wissen, dass etwas kalt ist, wenn wir die Wärme gar nicht kennen?

Wir bestimmen selbst, wie wir etwas oder jemanden beurteilen, wo wir es einordnen und welche Gefühle wir aufgrund dieser Einordnung dann fühlen „müssen“. Diese Einordnung geschieht hauptsächlich durch unsere unterbewussten Konditionierungen wie Glaubenssätze, Überzeugungen usw.

Bedenkt man, dass wir zu über 90% von unserem Unterbewusstsein gesteuert werden, kann man leicht erkennen, dass es eine hohe Kunst ist, die eigene Polarität und auch die von anderen Menschen positiv beeinflussen zu können.

4. Das Gesetz der Resonanz


Alles ist ständig in Bewegung, Stillstand ist unmöglich. Alles schwingt – in unterschiedlich hohen Frequenzen, wie ja bereits das 1. Gesetz besagt.

Dabei zieht Gleiches wiederum Gleiches an. Negativität zieht Negatives an, Dunkles zieht Dunkles an, Ängste ziehen das Gefürchtete an, Aggressionen führen zu Streit und Gewalt usw. – kurz: jedes Gefühl, jeder Gedanke, einfach alles, was ein Mensch in sich trägt, sendet bestimmte Frequenzen aus, die Ereignisse, Personen und Energien gleicher oder ähnlicher Qualität anziehen.

So bestimmt wiederum das Innere des Menschen das, was er im Außen anzieht, denn jeglicher unerwünschte Lebensumstand, egal auf welcher Ebene, resultiert aus dieser Tatsache und kann nur durch eine Veränderung des Inneren verändert werden.

5. Das Gesetz des Rhythmus

Da alles ständig in Bewegung ist, unterliegt auch alles einem bestimmten Rhythmus. Dies zeigt sich in der ganzen Natur, ja in allem Leben: Ebbe/Flut, auf/ab, steigen/fallen, Tag/Nacht, Geburt/Tod usw.

Die Bewegung gleicht der eines Pendels, das immer gleich stark in die eine Richtung schwingt wie in die andere. Der Rhythmus ist immer perfekt, egal in welcher Intensität.

Diese Erkenntnis kann wieder auf das gesamte Universum übertragen werden. Es offenbart sich im Entstehen und Vergehan ganzer Planeten und Sonnensysteme und genauso in jedem Leben, in jedem Körper, ja in jeder einzelnen Zelle.

6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung

„Man erntet, was man sät.“

Jede Wirkung hat ihre Ursache – oder umgekehrt: jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat haben eine Konsequenz. Alles, was man aussendet, kommt mit gleicher oder sogar verstärkter Intensität zu einem zurück. Zwischen Ursache und Wirkung können Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Jahre oder mehrere Leben liegen.

Dieses Gesetz hilft uns sehr dabei, die scheinbaren „Zu-fälle“ des Lebens besser zu verstehen, denn wenn man sich fragt, warum man dies und das geerntet hat und was man denn zuvor gesät hat, übernimmt man die Verantwortung für sein Leben und erkennt an, es selbst erschaffen zu haben. Mit inbegriffen in dieser Erkenntnis ist auch gleich die Tatsache, dass man es, wenn man es schon selbst erschaffen hat, auch selbst wieder ändern kann.

Mit einer solchen Sichtweise verschwindet die Sünde, gibt es keine Schuld, aber auch kein Glück und keinen Zufall, sondern absolute Gerechtigkeit in einer so facettenreichen Konsequenz, dass sie das menschliche Verständnis oft übersteigt. Alle scheinbar „zufälligen“ Ergebnisse stehen in einem kausalen Zusammenhang.

Manche Menschen sprechen dabei von „Karma“ – es ist dasselbe. Karma besagt einfach, dass alles, was Du denkst, sagst und tust, zu Dir zurückkommt, und zwar oft in auffällig ähnlicher Kleidung. Letztendlich trifft man sich mit allem, was man aussendet, selbst – im „Guten“ wie im „Schlechten“.

Deshalb soll man sich selbst ganz genau prüfen, und zwar ständig, denn Bewusstsein ist der Schlüssel zur Erkenntnis. Was denke ich gerade so? Welche Gefühle sende ich aus, wenn ich an Person XY denke? Du allein bist für Dich und Dein Erleben verantwortlich!

Die Ursache für eine scheinbar „schlechte“ Erfahrung kann manchmal auch der eigenen Wunscherfüllung dienen. Wenn man sich z.B. mehr Geld wünscht und einen netteren Chef und dann die Kündigung ins Haus flattert, erscheint die nahende Arbeitslosigkeit erst einmal als negativ. Wenn dann aber das bessere Jobangebot mit mehr Geld, mehr Freiheit und einem tollen Chef winkt, war es im Nachhinein doch „gut“.

Indem wir geben, was wir suchen, laden wir die Fülle in unser Leben ein. Wir senden genau die Qualitäten, die wir uns selbst wünschen, in die Welt hinaus – und nach dem Gesetz der Resonanz müssen sie in gleicher Qualität zu uns zurück kommen! Indem wir Liebe, Freude und Vertrauen geben, erschaffen wir uns ein wunderbares, erfülltes Leben.

7. Das Gesetz des Geschlechtes

Männlich und Weiblich, Yin und Yang, sind zwei Enden desselben Ursprungs, sie sind EINS.

Überall in der Schöpfung gelten männliche und weibliche Prinzipien. Die Natur sucht immer die Verbindung zwischen beiden. Alles Männliche beinhaltet auch das weibliche Element, jedes Weibliche enthält auch das männliche Prinzip. Alles besitzt männliche und weibliche Elemente. Alles ist männlich und weiblich zugleich und drängt somit zur Einheit.

Auch wir selbst sind männlich und weiblich zugleich. Das männliche Prinzip ist aktiv, gebend, feurig, der Macher. Das weibliche Prinzip ist eher passiv, abwartend, gefühlvoll, vergebend usw.

Ausgeglichen und wohl fühlen wir uns, wenn wir unsere männlichen und weiblichen Aspekte balanciert haben und gleichermaßen ausleben. Dann sind wir im Gleichgewicht, in unserer Mitte. Dann haben wir die Chance, die Polarität zu überwinden und die Einheit von allem, was ist, wieder zu erkennen. Dann verstehen wir, dass alles seine Daseinsberechtigung hat und alles einem übergeordneten Ziel dient.


Das Leben ist nicht statisch. Alles ist immer in Bewegung, fließt und verändert sich. Es gibt nichts absolut Positives und nichts absolut Negatives. Es gibt das Eine auch nicht ohne das Andere. Deshalb sollte man im eigenen Denken, Fühlen und SEIN immer danach streben, FREI zu sein, frei von Urteilen und Schubladen-Denken. Wir sollten  besser beobachten, lernen und uns selbst dabei immer weiter entwickeln.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Wir können uns dafür entscheiden, etwas zu tun und bewusst zu erschaffen. Oder unbewusst leben und uns über das Ergebnis beklagen – es ist unsere Wahl!

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