Verantwortung – Wie du dich befreist und liebevoll-selbstbestimmt lebst

Verantwortung – Wie du befreit und liebevoll-selbstbestimmt lebst

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in meinem Leben und auch im Leben der Menschen, die ich kenne und die ich auch in meiner Praxis behandle, spielt das Thema Verantwortung eine wirklich große Rolle. Oft ist die Verantwortung überhaupt nicht balanciert, was sich logischerweise zwischen den Menschen in Disharmonie, Streitereien, gefühlten oder echten Ungerechtigkeiten usw. zeigt.

Doch auch im Gewicht kann sich dieses „Ungleich-Gewicht“ spiegeln. So habe ich bei hunderten von Menschen beobachtet, dass die Menschen, die eher im Übergewicht sind, auch eher diejenigen sind, die sich nicht klar abgrenzen und sich oft zu viel von anderen aufladen, während die schlanken Menschen das in der Regel besser hin bekommen.

Du kannst jetzt einfach mal für dich reflektieren, zu welcher Sorte Mensch du eher gehörst. Es geht hier nicht um Schubladen-Denken – selten ist etwas nur schwarz oder nur weiß, schon gar nicht sollten wir urteilen und werten, doch mir hat diese Sichtweise in den letzten Jahren sehr oft geholfen, zu erkennen, wo ich gerade feststecke, um mich selbst wieder richtig aufzustellen, meinen Verantwortungsbereich klar zu definieren und damit auch meinem Gegenüber liebevoll, aber klar aufzuzeigen, wo seiner ist.

 

Menschen im Output-Modus

Zu denjenigen, die einfach gerne für andere da sind, denen es immer am Herzen liegt, dass es allen gut geht, dass alle gleich viel haben oder bekommen, dass alle zufrieden sind? Wenn du so bist, dann ist für dich das Gefühl, dein Glück im Glück ALLER zu finden, sehr präsent. In dem Wissen, dass du dein Glück gar nicht richtig erleben kannst, wenn jemand anderes dafür zurückstecken musste oder sogar unglücklich ist, tust du gerne und viel für andere, übernimmst oft die Verantwortung für ihre Themen und Probleme in dem Bestreben, ihnen zu helfen.

Wichtig ist zu verstehen, dass wir niemandem helfen, wenn wir ihm alles abnehmen und seine Themen zu unseren machen. Ganz im Gegenteil: Wir nehmen dieser Person die Kraft und Macht, es selbst zu schaffen. Es ist doch ganz klar im Leben und somit im Energiesystem des anderen entstanden, somit hat er oder sie es sich auch erschaffen, um eine bestimmte Erfahrung damit zu machen, eine bestimmte Erkenntnis zu haben oder eine bestimmte Lektion oder Fähigkeit zu erlernen.

Wenn wir jetzt jedes Mal für die Person in die Bresche springen, weil wir uns verpflichtet fühlen oder weil wir es nicht ertragen können,

Hintergründe

Oft schon die Erziehung verantwortlich: Menschen, die ständig geben wollen und die Verantwortunsbereiche auf diese Weise ständig übertreten, wurden meist dazu erzogen. Eine tiefe Programmierung kann sein, dass sie als Baby nicht erwünscht waren. Daraus resultiert dann ganz oft ein inneres Bewusstsein, sich praktisch „entschuldigen“ zu müssen, dass man da ist und seine Daseinsberechtigung nicht richtig zu spüren. Man hilft dann, nimmt aber nicht gerne Hilfe an. Man hätte sie vielleicht gerne, strahlt das aber auch nicht aus, weil man ständig im Output-Modus ist. Es kann auch eine Ursache sein, dass der Mensch früh Verantwortung übernehmen musste, weil die Familiensituation es so erfordert hat, z.B.

  • Ein jüngeres Geschwister wurde geboren und man sagte immer „du bist doch schon groß, du kannst das alleine“ oder Ähnliches
  • Ein Elternteil hat die Familie verlassen oder ist gestorben und das Kind wurde zum Vater-/Mutter-Ersatz, oder musste einfach stark sein
  • Die Bezugspersonen waren depressiv, süchtig, krank oder Ähnliches. Das Kind merkt in dem Fall schnell, dass es auf sie nicht konsequent zählen kann und entwickelt seine eigenen Strategien, oft sogar kombiniert mit der Angst, jemand könnte sich sonst etwas antun, weggehen oder was auch immer.

Später im Leben fühlt man sich tendenziell als „Opfer“, man hat das Gefühl, immer zu geben und nichts oder viel zu wenig zurück zu bekommen, man springt immer für alle und keiner springt, wenn man auch mal etwas braucht.

Übergewicht aber auch Ausdrucksprobleme z.B. im Bereich der Schilddrüse oder Selbstwerteinbrüche (Verdauung/Bauchspeicheldrüse) können körperliche Ausdrucksmöglichkeiten sein.

Wenn wir solche Programmierungen mit uns herumtragen, dann wirken die ewig, die ändern sich nicht von selbst, sie wirken sich tief auf unser Fühlen, Denken und Handeln aus. Wenn wir unser Leben verändern wollen, dann dürfen wir hier tief wirken, diese Erfahrungen transformieren und ein neues Weltbild in uns erschaffen, was mit THEKI mit Leichtigkeit möglich ist.

Menschen im Input-Modus

Kommen wir nun noch zu den Menschen, die nichts alleine schaffen können oder wollen oder einfach gerne Hilfe annehmen. Sie merken das oftmals gar nicht, wollen auch niemandem was Schlechtes, sind aber eher auf sich und ihre eigenen Bedürfnisse konzentriert. Ihre Gedanken drehen sich einfach mehr um sich selbst als um das Ganze, kommen auch selten auf eine andere Idee und sind dann in der Regel ganz überrascht, wenn ihnen vorgeworfen wird, sie seien „eogistisch“ und würden nur an sich denken usw.

Da sie oftmals gar nichts einfordern, sondern ja einfach nur annehmen, was ihnen angeboten wird, fühlen sie sich ungerecht behandelt. Typische Antworten sind dann „dir steht doch dasselbe auch zu“ oder „ich hab dich um nichts gebeten“, womit sie den Gebenden natürlich noch mehr provozieren.

Hintergründe

Diese Menschen sind oft Kaiserschnitt-Kinder. Durch den Kaiserschnitt wurde ihre erste natürliche Erfahrung, in Eigenmacht und aus eigener Kraft in dieses Leben zu kommen, verhindert. Es ist eine tiefe Programmierung, diese Erfahrung, dass einem immer jemand hilft und man den Weg nie alleine zu gehen braucht.

Weiter sind diese Menschen auch oft von der Sorte Mütter betreut worden, die bei jeder Situation „springen“, natürlich in bester Absicht zu helfen, die dem Baby alles geben, auch wenn es auf etwas zurobbt, was es sich holen möchte – da ist schon wieder die Mutter, die es näher hinschiebt. Babys können dies noch als ungut empfinden, sie beschweren sich unter Umständen auch, innerlich fühlend, dass ihnen gerade etwas genommen wurde: Die Chance, es selbst zu schaffen.

Eine essenzielle Erfahrung, die mit jedem Mal, wo sie vereitelt wird, mehr und mehr in den Hintergrund gerät. Vielleicht ist das Leben ja so? Vielleicht ist einfach immer jemand da, der es für dich tut? Vielleicht ist es ja gar nicht so gedacht, dass du es selber schaffen sollst?

Irgendwann hört dieser Mensch auf, sich zu bemühen und nimmt es so an, wie es zu sein scheint: andere lösen für dich deine Probleme, andere übernehmen die Verantwortung für dich.

Wir dürfen verstehen, dass dies ganz grundlegende, essenzielle Programmierungen sind, die wir durchschauen sollten, um sie ein für alle Mal zu ändern. Wenn wir mal kapiert haben, dass es in diesem Spiel keine Täter und Opfer gibt sondern einfach jeder, der eine einseitige Programmierung erlebt hat, den anderen sozusagen als seinen Spiegel anzieht, dann können wir die Mitte betreten, die Balance finden und in unser tägliches Leben integrieren.

Und jetzt?

Das heißt jetzt um Himmels Willen nicht, dass du keinem mehr helfen sollst oder keine Hilfe mehr annehmen sollst, bitte diese Hilfe aber nicht falsch verstehen!

Wir dürfen begleiten, lieben, die Hand reichen. Doch wenn wir der Person wirklich Gutes wollen, dann machen wir das sehr bewusst und verstehen uns mehr als Begleitung als als Ratgeber oder Packesel. Wenn wir z.B. um Rat gefragt werden, dann können wir den Rat direkt abgeben und die Person damit mit unserer Meinung beeinflussen – oder aber wir können Fragen stellen, die die Person ermächtigt, auf ihr Inneres zu hören wie z.B. Was würdest du denn gerne machen? Was fühlt sich für dich am stimmigsten an? Wenn ich an deiner Stelle wäre, was würdest du mir raten?

So bleibt die Person mit ihrer inneren Stimme verbunden und gewöhnt sich nach und nach ab, immer im Außen nach Antworten zu suchen, die nur im Inneren gefunden werden können.

Und wir dürfen auch Hilfe annehmen, jedoch kann es nicht schaden, sich vorher immer wieder zu fragen:

Habe ich schon alles getan, um es selbst zu erkennen? Es selbst zu schaffen? Brauche ich wirklich den Rat von jemandem, der gar nicht in mich schauen kann? Zu dessen Seelenplan es gar nicht gehört, diese Herausforderung jetzt zu meistern?

Denn eines ist klar: Jeder hat seinen eigenen Seelenplan, das, was er hier erfahren, erleben, lernen und meistern möchte. Jeder hat auch sein ganz eigenes Potenzial mitgebracht, das ihn dazu befähigt.

In Einklang mit diesem Plan erschaffen wir uns in unserem Leben Begegnungen, Situationen, Herausforderungen – immer in dem inneren Wissen, dass wir alles in uns haben, das zu rocken.

Der andere, den wir jetzt vielleicht um Rat fragen, hat aber ein ganz anderes Potenzial, andere Aufgaben, andere Lernstationen. Wie könnte er besser wissen als wir selbst, was richtig für uns ist? Wird eine andere Person, auch wenn sie es noch so gut mit uns meint und uns noch so sehr liebt, jemals die richtige Entscheidung für uns treffen können?

Den energetischen Austausch bereinigen!

Erwähnenswert sind bei jedem Austausch auch die Vermischungen der feinstofflichen Energien. Du kannst es dir bildlich vorstellen wie einen großen Kreis, in dem jeder Mensch steht, seinem Verantworungsbereich. Wenn du jemandem ständig hilfst, dann trittst du ständig in dessen Verantwortungsbereich ein, hinterlässt dort deine Energien und nimmst diesem Menschen aus seinem Bereich die Kraft und Macht, es selbst zu tun.

Wenn du ständig um Rat fragst und Hilfe annimmst, hast du ständig das Bewusstsein, die Energie eines anderen Menschen in deinem System, außerdem gibst du ständig deine Macht an diese Person ab. Das führt zu Verwirrungen und es sind schlichtweg Fremdenergien, die dich schwächen anstatt zu stärken.

Das passiert ständig – unter Eltern und Kindern, unter Partnern, Freunden oder auch unter Menschen, die sich in die Hände eines Heilers, Arztes oder Gurus begeben. Jeder Austausch sollte bewusst stattfinden, im Bewusstsein der jeweiligen Verantwortungsbereiche. Tut er das nicht, schleicht sich gerne das Erwähnte ein.

Ich habe in meinem Podcast Nr. 4 eine kleine Meditation für dich, mit der du die bereits ausgetauschten Energien wieder zurücktauschen kannst. Du kannst dabei die Person einsetzen, bei der du das Gefühl hast, dass eure Verantwortungsbereiche nicht klar genug sind, dass ihr Energien voneinander tragt, die du gerne wieder klären möchtest. Wenn du möchtest, kannst du diese Meditation immer wieder machen, mit derselben oder mit unterschiedlichen Personen, um deinen Bereich immer weiter zu befreien und zu stabilisieren.

Außerdem: Beobachte dich im Alltag, beobachte dich in diesen Situationen, beobachte deine Gedanken und Gefühle. So kommst du immer näher an die Wurzel heran, an die tiefen Programmierungen und kannst sie ändern.

Bis dahin wünsche ich dir eine Zeit voller Klarheit & Liebe.

Schön, dass es dich gibt!