Allein oder All-Eins?

Ihr Lieben,

zum Jahresende hin beginnt man meistens, zurück zu blicken auf das Jahr. Was war es bei euch für ein Jahr? Viel Veränderung? Stillstand? Ein bestimmtes Thema als „Herausforderung“? Hast du neue Wege beschritten, die du vorher noch nie beschritten hast? Neue Freundschaften geschlossen? Jemanden losgelassen, der dir einmal sehr wichtig war? Dich von etwas verabschiedet, weil es Zeit dafür war?

In den aufregenden Zeiten des Bewusstseinswandels ist praktisch alles möglich und ich blicke zurück auf ein unglaublich spannendes, erfülltes, glückliches Jahr voller Veränderungen, in dem ich viele Menschen begleiten durfte – in Einzelcoachings, Seminaren oder auch einfach als Freunde – und an deren Ent-Wicklung teilhaben durfte. Bei vielen Menschen hat sich das Thema „Was ist mein Weg?“ hervorgetan, wollte angeschaut und beleuchtet werden. Einige haben ihren Wohnort verändert, haben ihren Arbeitsplatz oder Partner verlassen und ganz neue Wege eingeschlagen.

Je höher das Bewusstsein, umso stärker und kompromissloser lassen wir uns führen – von unserer Seele, unserem höheren Plan, von der Quelle. Eine gute und stabile Erdung lässt uns diesen Weg leicht gehen, auch wenn er neu ist. Wir tanken auf an der Erfahrung, lernen, wachsen, bewegen uns. Das ist Leben.

Manchmal jedoch werden diese neuen Wege auch als sehr holprig empfunden und man darf sich dem Thema stellen, das sich hier zeigt. Immer ganz individuell, immer wertvoll. Das „Seelenweg-Thema“ geht in unser Innerstes, denn hier zeigt sich, wie gut wir im Leben selbst verwurzelt sind. Je weniger wir unsere innere „Heimat“ von äußeren Umständen wie Wohnort, Haus, Wohnung, ja sogar Menschen abhängig machen, umso mehr sind wir angekommen im ALL-EINS. Je mehr wir vertrauen und uns ins Leben fallen lassen, umso mehr trägt und führt uns unser Höheres Selbst.

Das Wort „ALLEIN“ sagt nichts anderes aus als dass wir oft im „allein-sein“ das „all-ein-sein“ entdecken. Deshalb kann es auch wichtig und wertvoll für dich sein, Zeiten des Alleinseins zu erleben und dich darin tiefer zu finden.

Warum schreibe ich das gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit?

Weil es Menschen gibt, die genau an diesem Punkt sind und diesen vor allem in der Vorweihnachtszeit als besonders schmerzhaft empfinden. Menschen, die traurig sind, die Vergangenheit festhalten, kein Vertrauen in ihre Zukunft haben und die Liebe nicht fühlen können.

Doch jeder Schmerz zeigt dir, dass du etwas glaubst, das nicht wahr ist. In Wahrheit sind wir nie allein. Wir sind all-eins. Immer. Alle. Alles andere ist Illusion. Öffne dich für die unglaubliche Weisheit und Liebe der Existenz, lass dich umarmen von Allem-Was-Ist und lass dich fallen. Du brauchst nichts zu kontrollieren. Dein Leben fließt automatisch in die richtige Richtung, wenn du es nicht daran hinderst. Du brauchst niemand zu sein, der du nicht bist. Du brauchst auch nichts zu werden. Egal, wo du bist, wer du bist, wie du bist und was deine Vergangenheit war: Du bist vollkommen. Und du kannst genau jetzt, hier und heute beginnen, das Leben zu leben, von dem du träumst.

„Träume dein Leben – lebe deinen Traum.“

Dieses Leben ist so wundervoll und je mehr wir das anerkennen, schon im Kleinen, umso mehr kommen wir in die Fülle, umso mehr Türchen öffnen sich und umso tiefer wird unser Vertrauen.

Ich möchte dir verraten, wie ich die letzten Wochen des Jahres immer positiv nutze:

Lass dieses Jahr, ganz egal was es für dich war, nochmals Revue passieren und sei dankbar für alles, aber auch wirklich alles, was du erfahren hast. Du hast niemals etwas „Schlechtes“ erlebt. Du machst Erfahrungen. Manche sind schön, an anderen wächst und lernst du. Der Schlüssel, um mit Fülle ins neue Jahr zu starten, ist DANKBARKEIT. Sei rückblickend nochmals dankbar für alles, was du erfahren hast und lass dieses Jahr in Liebe und Fülle ausklingen. So stellst du dich bestens auf das neue Jahr 2020 ein, das umso geschmeidiger und leichter läuft, je besser du loslässt und deiner inneren und höheren Führung vertraust.

Sei die beste Version deines Selbst – Allein dafür bist du da!