Manifestieren im Alltag

Manifestieren im Alltag

Die wahrscheinlich größte Herausforderung ist die Zeitverzögerung. Sie bringt die meisten Menschen ins Zweifeln. Du hast durch deine Manifestation ein neues Feld erschaffen, das eine neue Realität werden kann, doch es gibt in der Regel hier im „irdischen“ eine Zeitverzögerung. Im Alltag bedeutet das zum Beispiel, dass du dir gerade wunderschön vorgestellt hast, wie schön es an deinem Arbeitsplatz ist, wie harmonsich, wie du dich über deinen Gehaltszettel freust usw. und dann gehst du ins Büro und die Kollegen sind nach wie vor grantig und dein Gehalt hat sich auch noch nicht verändert. Oder du stellst dir vor, wie wunderbar es ist, völlig gesund zu sein, Sport zu machen, zu reisen oder was auch immer, aber deine Schmerzen sind nicht in der nächsten Sekunde weggezaubert, sondern immer noch spürbar.

Das alte und das neue Feld

Ich nehme das wahr wie zwei Felder: das eine, das du bisher bedient, bestätigt und mit deiner Energie und Aufmerksamkeit genährt hast. Das andere, das du gerade erst durch deine Manifestationskraft erschaffen hast, braucht noch mehr Kraft, um sich dann langsam aber sicher mit deiner aktuellen Realität zu vermischen und mehr und mehr dazu zu werden. Das setzt voraus, dass du zwar in deinem Hier und Jetzt lebst und das nicht leugnest, denn das wäre Unterdrückung, was wieder Kraft und Energie in das hineinsteckt, was du nicht mehr willst. Nein, einfach mit einer Art Gelassenheit damit umgehen und eben keine Energie mehr reinstecken. Es ist noch da, ok, dann hat es noch Kraft, weil du es einmal in der Vergangenheit erschaffen hast, vielleicht über sehr lange Zeit. Doch das Neue ist auch schon da und je mehr Aufmerksamkeit und damit Kraft und Energie dieses Feld von dir bekommt, umso manifester wird es.

Die Realitäten überschneiden sich so lange, bis eine davon mehr Kraft bekommen hat als die andere. Dann wird diese manifest. Du wählst!

Stell es dir doch vor wie eine ungeliebte Kollegin, der schon gekündigt ist. Du weißt, sie ist bald weg und dann kommt die neue, erwünschte Kollegin. Bis dahin überschneiden sich die Realitäten – das eine ist noch da, das andere ist aber schon sicher. So kannst du es dir mit den Realitätsfeldern in deinem Leben auch vorstellen. Die Kunst ist es, zu WÄHLEN, welches Feld wir bedienen, ganz unabhängig davon, welches sich gerade noch zeigt.

Manifestieren im Alltag bedeutet WÄHLEN

Im Alltag sieht das perfekte Manifestieren so aus, dass wir STÄNDIG unsere Schöpferkraft nutzen, auch in kleinen Situationen des Alltags. Läuft ein Gespräch gerade nicht so gut? Stell dir vor, wie es genau jetzt eine Wendung nimmt. Stehst du im Stau? Stell dir vor, wie du wieder freie Fahrt hast. Wartest du auf einen Anruf? Stell dir vor, das Telefon klingelt und du denkst dankbar „endlich“. Usw.

Dann aber bitte: Geduld. Ist das das richtige Wort? Besser noch: Vertrauen. Loslassen. Ich weiß, das ist kein Kinderspiel. Doch wir können darin immer besser werden und am Ende die Erfahrung machen: ES LOHNT SICH! 🙂