Weg und Hindernis sind EINS

Weg und Hindernis sind EINS

Alles, aber auch wirklich alles, was uns im Leben begegnet, ist ein Versuch des Lebens – unserer Seele – uns der Liebe näher zu bringen, unser Wahres Selbst ganz zu befreien, unseren Seelenweg mit all den Talenten und Fähigkeiten, die wir hierher mitgebracht haben, zu gehen.

Manchmal ist es dafür nötig, uns aus festgefahrenen Mustern zu befreien, uns vor eine Schwierigkeit zu stellen, an der wir wachsen können, uns dadurch an einen Punkt zu bringen, an dem wir mit unserem wahren Inneren in Kontakt sind, frei von Angst, Konventionen, auferlegten Gesetzen usw.

Diese Freiheit, die wir erlangen, wenn wir immer wieder unsere Hindernisse aus dem Weg räumen und nicht akzeptieren, dass sich uns etwas in den Weg stellt, sondern diese Energie erkennen und integrieren, diese Freiheit führt uns in die Liebe.

Erkenntnis ist Freiheit. Freiheit ist Einheit. Einheit ist Liebe.

Face your fears! Begegne deinen Ängsten, sei mutig, geh deinen Weg, lass dich nicht beirren!

Die anderen helfen dir, auch wenn es nicht so aussieht

Mach es nicht den anderen recht (das geht sowieso nicht), sondern spüre, wohin dich deine Seele führen möchte. Die anderen sind manchmal helfend und liebend an deiner Seite, manchmal stellen sie sich kritisierend, kämpfend und scheinbar lieblos in deinen Weg.

Das gefällt uns nicht, doch genau hier gilt es, keinen Rückzieher zu machen, sondern deinem Weg treu zu bleiben und diese „Hindernisse“ als Blockaden deiner Selbst zu erkennen, als innere Selbstsabotage zu begreifen und sie einfach zu transformieren. Genau das ist die Herausforderung.

Es ist immer leichter zu sagen „Er triggert mich, weil er etwas Blödes macht“. Aber ganz ehrlich: Es ist viel sinnvoller zu sagen „Es triggert mich, dass ich mich von diesem Verhalten noch berühren / ärgern / ablenken oder was auch immer lasse“. Denn dann bleibst du in deiner Verantwortung. Der andere wird sie doch sowieso nicht übernehmen, er ist doch dein Spiegel! Genau genommen MUSS er sich so verhalten, damit du siehst, wo du noch an dir arbeiten kannst.

Es geht nicht um die anderen, es geht immer um dich. Denk an die Spiegel!

Wenn du meinen letzten Artikel „Manifestieren im Alltag“ gelesen hast (oder als Podcast angehört hast), dann ist dir sicherlich klar, dass auch das die berühmten zwei Felder sind: das eine, das du willst und das andere, das du womöglich noch unbewusst nährst.

Wenn du dich über die anderen aufregst, die Schuld bei ihnen suchst, ihre Unvollkommenheiten hervorhebst, dann stärkst du Felder wie „Trennung“, „Urteil“, „Mittelmaß“ und sogar „Feindschaft, Hass“. Wenig sinnvoll, oder?

Sei nicht GEGEN etwas, sei FÜR etwas. Lenke deinen Fokus um!

Denke also daran: du wirkst FÜR Licht und Liebe, für Erkenntnis und Heilung, für Entwicklung und Leichtigkeit. Also stärke und nähre diese Felder!

Danke denen, die sich in deinen Weg stellen, egal ob als Angst, als diffuses Gefühl, als Unsicherheit oder als manifester Mensch, der dich nicht weiter gehen lassen will. Vergib ihnen. Danke ihnen. Sie haben dir gerade sehr geholfen, dir selbst noch näher zu kommen, deine Ängste zu überwinden, deinen Weg noch genauer zu definieren und in deiner eigenen Kraft zu baden.

Höre dazu auch meinen Podcast „Weg und Hindernis“.

Ich wünsche dir einen bewussten Weg, den du in Liebe und Dankbarkeit gehen kannst.

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen“. – Goethe