11 Punkte, woran du einen echten spirituellen Lehrer erkennst

11 Punkte, woran du einen echten spirituellen Lehrer erkennst

Es gibt ein paar ganz wesentliche Merkmale, die seriöse, wirklich fähige Lehrer*innen von anderen unterscheiden. Ich schreibe im Folgenden vom “Lehrer”, um uns allen die vielen * Sternchen zu ersparen. 🙂 Natürlich sind immer auch die Lehrerinnen gemeint, ich bin ja selbst eine. Hier ein paar Punkte:

  1. Die Befähigung erkennst du am Strahlen. Das hat schon Jesus gesagt: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Also beurteile einen Lehrer nie nach seinen Ausbildungen oder Titeln. Schau dir sein Leben an. Ist er gesund? Glücklich? In der Fülle? Strahlt er? Ist er im inneren Frieden, auch wenn im Außen ein Sturm tobt? DAS ist seine Befähigung.
  2. Ein wahrer Lehrer dich nicht an sich binden wollen, sondern deine eigene Freiheit und Selbständigkeit fördern. Wenn du feinstofflich wahrnehmen kannst, ist es der Unterschied, ob er dich in sein Feld zieht (er legt einen Kreis um euch beide und somit bist du in seinem Feld) oder ob er dich mithilfe einer liegenden Acht einbezieht (jeder von euch steht dann in seinem eigenen Verantwortungsfeld, jedoch seid ihr verbunden, wodurch die gemeinsame Arbeit ja dann auch gelingt).
  3. Will kein Guru sein. Nicht für dich und nicht für andere. Sein Ziel ist es, das Erwachen in jedem Einzelnen zu fördern – in dem Wissen, dass nur dann Authentizität und Wandel möglich ist. Deshalb ist er selbst vollkommen authentisch und frei von irgendwelchen Vorgaben, wie man sich als spiritueller Lehrer zu verhalten hat. Er ist einfach er selbst und das ist seine Lehre auch für dich.
  4. Wird dich nicht beeinflussen und dir nicht sagen, was du zu tun hast und was nicht. Er wird dir keine Entscheidungen abnehmen oder aufdrängen, sondern immer nur das in dir stärken, was diese Entscheidungen immer klarer und bewusster treffen kann. Er wird dafür sorgen, dass du alle Selbstsabotage- und Abhängigkeitsprogramme loslässt, anstatt dir neue aufzuladen.
  5. Ist bedingungslos ehrlich zu dir und dich genau dadurch perfekt begleiten. Dabei ist er einfühlsam und liebevoll, jedoch nicht verzerrend, indem er die Dinge beschönigt. Wahrheit mit Liebe.
  6. Muss dir nicht erzählen, wie toll er ist und was er schon alles erreicht hat, braucht keine zig Zertifikate oder Lobeshymnen und geht auch dann nicht damit hausieren, wenn es diese gibt.
  7. Lässt dich vollkommen frei. Vielleicht seid ihr eine Weile zusammen und dann gehst du mal andere Erfahrungen sammeln – es ist immer in Ordnung und im Fluss.
  8. Macht keine anderen Kollegen schlecht. Der Grund, so etwas zu tun, ist der eigene Mangel an Anerkennung und Fülle sowie ein noch nicht überwundenes Feindbild, das in Konkurrenz und Mangel denkt. Das hat ein echter Lehrer längst hinter sich gelassen.
  9. Kämpft nicht für seine “Wahrheit” oder Sichtweise, weil er weiß, dass das Leben aus vielen Dimensionen besteht und in jeder Schwingung eine andere Wahrheit Bestand haben kann. Es gibt nur eine absolute Wahrheit und die ist in der göttlichen Quelle zu finden. Da brauchen wir dann aber keine Worte mehr.
  10. Seine Lehre führt dich nicht auf irgendwelche fiktiven Gipfel, sondern direkt ins Leben. Sie führt dich zu dir selbst, in dein Innerstes, in deine eigenen höhere Führung, durch die du alltagstauglich und bewusst Lösungen findest und Freiheit lebst. So erschaffst du nicht “zwei Welten” – die erwünschte und die “reale” – sondern du lernst, wie du in deinem Erleben Bewusstsein schaffst und die Tools direkt anwenden kannst.
  11. Liebt dich und alle Menschen auf höherer Ebene bedingungslos und das spürst du. Du fühlst dich wohl in seiner Nähe.
Die liegende 8 verbindet zwei Menschen in Liebe & Achtung – jeder hat seinen Verantwortungsbereich und doch fließt es.

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig und immer individuell zu sehen, doch sollte dir das schon mal helfen, eine Basis für dich zu bestimmen, auf der du mit jemandem zusammenarbeitest. Mit jeder Zusammenarbeit, mit jedem Termin, ja sogar immer, wenn wir jemanden um Rat fragen, laden wir diese Person mit ihrer Energie in unser Feld ein. Und diese Energie umfasst nicht nur die Sichtweise, sondern auch die ganzen unbewussten Programme, Erfahrungen, Ängste etc. der Person. Daher sollten wir uns immer sehr bewusst sein, wen wir in unser Feld einladen.

Eines möchte ich noch dazu erwähnen: Wenn du an jemandem, der sich als spiritueller Lehrer verkauft, keine Authentizität wahrnimmst, dann bedeutet das nicht, dass dieser Lehrer dich absichtlich täuscht. Es gibt so viele Ebenen und manche Menschen merken selbst nicht, dass sie noch nicht soweit sind, dass sie noch urteilen oder schauspielern. Wer sich weit von sich entfernt hat, der sieht oft nicht so klar, vor allem nicht auf sich selbst. Es ist also nicht unbedingt “böse” gemeint, wenn jemand Hilfe anbietet, aber nicht wirklich fähig ist. Meist ist es diesen Menschen gar nicht bewusst. Deshalb urteile nicht über diese Menschen, sondern segne sie und geh deines Weges.

Möge dir zu jederzeit genau das zur Verfügung stehen, was du brauchst. Egal, ob es ein Mensch, eine Qualität oder eine bestimmte Erkenntnis ist.