Dankbarkeit – Oder warum Undankbarkeit Selbstverleugnung ist

Dankbarkeit – Oder warum Undankbarkeit Selbstverleugnung ist

In meiner Kindheit lief nicht immer alles so, wie ich es wollte oder wie ich es bei anderen gesehen habe und auch gerne gehabt hätte. Kurz: Es lief nicht nach meinen Wünschen.
Ich hatte in dieser Zeit genau zwei, die mir wirklich zuhörten: Gott und einen großen Stoffhund, denen ich allabendlich mein Leid klagte. Keiner wußte so viel über mich wie die beiden. 🙂
Leider habe ich ihre Antworten nicht empfangen, es waren also recht einseitige Gespräche…

Es dauerte lange, ja ehrlich gesagt ein halbes Leben, bis ich begriff, dass ich damit nur Schritt 1 von 3 (dazu weiter unten mehr) gemacht habe, um erfolgreich zu manifestieren und mein Leben in die gewünschte Richtung zu lenken: Ich hatte immer nur kapiert, was ich NICHT wollte. Das sehr detailliert und tiefgründig, auch in dem Alter schon. Ich war wirklich sehr gut und auch sehr effektiv darin, meine Schöpferkraft genau für das einzusetzen, was ich NICHT wollte. Und dabei habe ich es auch noch geschafft, mich als Opfer zu fühlen. Förderlich war das nicht unbedingt für ein glückliches Leben, aber sehr lehrreich. Ich wußte einfach nicht, wie es anders funktioniert, ja wie wir Menschen “funktionieren”, niemand hat es mir gesagt. Also “durfte” ich es durch eigene Erfahrungen lernen.

Gespräche mit Gott sind niemals einseitig. Sie liefern die Antwort nur nicht immer so, wie wir es erwarten. Da kam keine Stimme aus dem Himmel, die mir zugesprochen hat. Aber da kamen Möglichkeiten zu lernen, mich zu entwickeln, zu verstehen und zu verändern. Diese habe ich ergriffen.

Wie siehts bei dir aus?

Vielleicht hast du dich bisher unbewusst dafür entschieden, deine Schöpferkraft in das zu lenken, was du nicht möchtest. Das kannst du ganz einfach überprüfen:

Wie sieht dein Leben aus? Gesund, glücklich, in der Fülle? Oder geht da noch was?

Wie sehen deine Beziehungen aus? Gesund, glücklich, in der Fülle? Oder geht da noch was?

Wie sehen deine Finanzen aus? Was machst du beruflich? Ist das auch deine Berufung? Bist du in der Fülle? Oder geht da noch was?

Überprüfe deine Lebensbereiche, deine Ergebnisse. Dein Jetzt ist dein IST-Zustand. Das, was du bisher erschaffen hast. Deine Kreation. Dein Ergebnis. Wenn es dir gefällt – wunderbar. Dann weiter so. Wenn du meinst, da geht noch mehr Liebe, Fülle, Glück, Gesundheit, Freundschaft usw., dann akzeptiere und würdige diesen IST-Zustand als deine Schöpfung. Und dann WÄHLE NEU!

Warum Undankbarkeit Selbstverleugnung ist

Du bist ein Kind Gottes! Ausgestattet mit allem, was du brauchst für ein glückliches, gesundes, erfülltes Leben. Hinein geboren in eine Welt der Fülle, auch wenn die Menschen oft den Mangel leben. Aber das ist lediglich eine Perspektive, eine WAHL. Du kannst jederzeit neu entscheiden!

Lass es mich mal ganz offen sagen: Wenn du dich entscheidest, dich immer zu beschweren, ist das auch irgendwo ganz schön respektlos der Schöpfung gegenüber, findest du nicht? Du wurdest perfekt erschaffen, ausgestattet mit allem, was dir ein liebevolles, gesundes, erfülltes Leben erschaffen kann. Lauter “Tools” in dir, die darauf warten, endlich bedient zu werden. Und du drückst immer wieder die Tasten “Selbstverurteilung”, “Schmerz”, “Angst”, “Mangel” usw.

WIE SCHADE! WAS FÜR EINE VERSCHWENDUNG!

Wenn da oben ein paar sitzen, die dir zuschauen, sagen wir mal Gott, deine Seelenfamilie oder wer auch immer, was meinst du was die denken? Raufen die sich schon die Haare?

Keine Angst, sie verurteilen dich nicht. Niemand verurteilt dich. Wir verurteilen uns immer nur selbst. Und es ist eine ENTSCHEIDUNG, jetzt die neuen Tasten zu drücken:

Liebe, Freiheit, Glück, Freude, Vergebung, Leichtigkeit, Harmonie, Partnerschaft, Freundschaft, Erfüllung, Fülle,…

Wenn du doch die Wahl hast…

Die 3 Schritte

Wenn du doch die Wahl hast… nutze sie! Geh über Schritt 1 hinaus zu Schritt 2 und 3. Es ist so einfach! Ja, manchmal brauchen wir etwas Geduld, etwas Vertrauen, doch wir “funktionieren” alle gleich.

Schritt 1: Erkenne was du NICHT willst
Schritt 2: Erkenne was du WILLST
Schritt 3: Fühle es, als wäre es schon da, erlebe es so real wie möglich

So gehst du in Resonanz mit dem Erwünschten.

Nichts Neues, ich weiß.
Aber bist du an einer Abkürzung interessiert? 🙂

Die Abkürzung

Gewöhne dir ein Dankbarkeits-Ritual an. Das kann sein, jeden Morgen vor dem Aufstehen oder jeden Abend vor dem Schlafengehen DANKE zu sagen. Danke für alles, was dir nur einfällt.

Es müssen nicht immer die großen, ausgefeilten Dinge sein, für die du dankbar bist. Du musst nicht lange überlegen. Nimm einfach alles, was dir einfällt: Deine Finger, deine Zehen, deine Haare, dein Dach über dem Kopf, deine Waschmaschine, deine Freunde, deine Familie, deine Heizung, die Bäume, die Sterne, der wunderschöne Spaziergang, der Wind, dein Trinkwasser,…

Warum du für all das ständig Danke sagen sollst? Ganz einfach: Weil du damit in Windeseile deinen Fokus von Mangel auf Fülle lenkst, von Suchen auf Empfangen. Und das “dreht” sozusagen alles in dir. Auch alles, was du nicht erwähnt hast. Du stellst dich einfach auf Fülle und Empfangen ein, ja auf Erfüllung. Und diese Energie ist dann die, die du in die Welt sendest, auf die Leinwand deines Lebens projizierst, das ist deine Grundenergie, mit der du durch dein Leben gehst.

Immer mehr wird dir einfallen, für das du dankbar sein kannst. Lass auch die Dinge einfließen, die du noch nicht hast, dir aber wünschst. Geh raus aus dem Wunsch (Mangel), rein in die Fülle. Sei also auch für diese Dinge einfach schon dankbar, tu so als hättest du sie schon.

Fang doch gleich damit an!

Es warten so so so große Geschenke auf dich, denn Dankbarkeit macht dich nicht nur innerlich glücklicher und entspannter (was gesund für Körper, Geist und Seele ist), sondern Dankbarkeit verändert deine ganze Art, das Leben wahrzunehmen.

Stell dir vor, die “die da oben” sich freuen! 🙂

Dankbarkeit ist eine Hommage an die Schöpfung.
Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Paradies.
Dankbarkeit ist der Dank, der schon lange überfällig ist.
Dankbarkeit stellt deinen eigenen Wert wieder voll und ganz in den Fokus. Du bist ein Kind Gottes!