6. Jahreskreisfest: Mittsommer | Sommersonnwende | Litha

Am 20. oder 21. Juni ist der astronomische Zeitpunkt des längsten Tages und der kürzesten Nacht des Jahres gekommen. Man nennt diesen Tag auch Sonnenwendfest, Sonnenwendfeier, Mittsommerfest, Mittsommernacht und auch Litha (Licht).

Ab diesem Tag nimmt das Sonnenlicht jeden Tag etwas ab, sowohl in Kraft als auch in Zeit. Wir sind im Moment der höchsten Lichtkraft, der größten Fülle – auch in der Natur sichtbar – angekommen und erleben nun wieder die Wende. Die Dunkelheit nimmt sich wieder Minuten und später Stunden des Tages. Wie du in meinem Podcast zur dunklen Materie hören kannst, ist auch die Dunkelheit eine sehr wichtige und durchaus positive Energie in unserem Leben und so wie wir im Licht schon die Dunkelheit dabei haben, so haben wir auch in der Dunkelheit das Licht dabei. Diese Wende ist eines der wichtigsten keltischen Feste, wie immer traditionell gefeiert mit einem großen Feuer. Und es ist ganz egal, ob man diese Wennde tagsüber, abends oder nachts feiert. Unter Feiern verstehe ich eine Art bewusstes Begehen der besonderen Energien der Jahreskreisfeste.

Mittsommer ist die Hoch-Zeit des Sommers. Der Vollmond im Juni wird übrigens Honigmond genannt, weil zu dieser Zeit oft Honig gesammelt werden konnte. Der Begriff „Honeymoon“ für die Flitterwochen ist ein Hinweis auf die vielen Hochzeiten in dieser Zeit.

Danken, Wünschen & Schenken

In erster Linine geht es um Dankbarkeit. Dankbar sein für die Fülle der Natur, die Fülle des Lebens, die Früchte der Natur, den Gesang der Vögel, die Lebenskraft. Dankbar für das Sein im Hier und Jetzt, in diesem Körper, in diesem Leben, das auch Fülle ist. Traditionell danken wir zur Sommersonnenwende der Mutter Erde für die Fülle, erbitten aber auch gleichzeitig weiteres gutes Wachstum und gute Ernten.

Dankbarkeit erschafft immer mehr von dem, wofür wir dankbar sind. Dankbarkeit ist ein magisches Tor zur Fülle. Mit Dankbarkeit laden wir die Energie der Fülle in unser Leben ein und deswegen ist Danken so viel machtvoller als Wünschen! (Es gibt einen ausführlichen Podcast dazu)

Ich bin dankbar für die Fülle in meinem Leben!

Erschaffe heute ganz bewusst durch deine Dankbarkeit auch all das, was du noch in dein Leben ziehen möchtest. Webe aus dem Netz der Dinge, die du schon erkennen kannst, für die du jetzt schon dankbar sein kannst, ein größeres und feineres Netz. Webe in dein Netz der aktuellen „Wirk-Lichkeit“ (= du wirkst mit deinem Licht) all deine Träume und Wünsche mit ein und sei dafür dankbar – ganz egal ob es schon da ist oder nicht.

Letztlich ist ALLES da. Auch wenn du es noch nicht siehst. Öffne dich dafür, dass du der Mensch bist, der diese Erfahrung jetzt macht!

Übrigens ist auch Schenken, wenn es aus der Herzensfülle kommt, sehr machtvoll. Schenken signalisiert dir selbst und der Welt Fülle. Schenken ist magisch!

Deine Wirk-Kraft als TOR in die neue Welt

Die höchste Lichtkraft ist auch in uns – lasst sie uns gemeinsam nutzen. Webe in dieses Netz auch alles ein, was du dir für die Welt wünschst. Denke und fühle groß! Was möchtest du in der Welt sehen? Lass deiner Fantasie freien Lauf! Möchtest du Frieden? Glückliche Kinder? Neue Schulen? Menschen, die sich gegenseitig geben und unterstützen? Menschen, die wohlwollend und liebevoll miteinander leben? Möchtest du Aufforstung? Reinigung der Meere und Gewässer? Möchtest du glückliche, artgerecht lebende Tiere weltweit? Das Ende des Hungers und Mangels, Fülle für jedermann?

Webe alles ein in das Netz der neuen Welt…

Balance

Leben & Tod, Vergänglichkeit & Neubeginn, Wandel & Erneuerung… all die gegensätzlichen Kräfte sind doch EINS, wenn wir sie im Jahreskreislauf betrachten. In diesen sind wir eingebettet und wir können hier wirklich sehr in die Tiefe gehen, wenn wir möchten, um Unerlöstes noch zu erlösen.

Du kannst für dich mal reflektieren, was bestimmte Begriffe mit dir machen. Zum Beispiel Vergänglichkeit. Oder Tod. Meditiere darüber. Löse mit THEKI alles auf, was du damit Negatives verbindest und stelle die Balance zu seinem Gegenteil wieder her. Wir leben in der Polarität und das ist gut so, das haben wir gewählt. Doch wir dürfen uns aufschwingen und Meister der Polarität werden. Wir dürfen uns überall in die Mitte begeben, in das Sowohl-als-auch. So halten wir die Kraft und wissen, dass nach Regen immer Sonnenschein kommt und nach Tränen wieder Lachen. Dass die Dunkelheit genauso wichtig für uns ist wie das Licht und nichts davon „schlecht“ ist. Schlecht sind nur unsere Projektionen und die können wir erkennen und transformieren.

Wir selbst sind die, die unser Leben so viel einfacher, glücklicher und erfüllter machen können!

Rituale

Wie bei allen Jahreskreisfesten kannst du ein Feuer machen, wenn möglich natürlich ein großes Feuer draußen in der Fülle der Natur. Vielleicht kannst du mit anderen Menschen zusammen eine Sonnenwendfeier organisieren!

Um das Feuer kannst du die vier Elemente anordnen. Im Westen eine Schale mit Wasser, im Süden eine Kerze im Glas, im Norden ein Teller voll Erde und im Osten für das Luftelement vielleicht ein paar Federn?

Du kannst auch einfach ein paar Fackeln anzünden und einen schönen Grillabend veranstalten.

Dinge, die du loslassen willst, kannst du immer direkt dem Feuer übergeben. In Gedanken oder indem du sie aufschreibst und verbrennst.

Spiraltor-Ritual: Lege auf dem Boden mit kleinen Steinchen eine Spirale, in der du gegen den Uhrzeigersinn bis zu ihrer Mitte gehen kannst. Während des Begehens kannst du an alles denken, wofür du dankbar bist und was du noch alles hinzufügen möchtest. In der Mitte angekommen, legst du deine Hände auf dein Herz und fühlst, wie es ist, es schon in deinem Leben zu haben. Bedanke dich nochmals dafür.

Kräuter ernten: Besonders das Johanniskraut, hat zu dieser Zeit geerntet, die stärkste Heilwirkung und gilt als Lichtspeicher für den Winter. Menschen, die im Winter zu Depressionen neigen, können sehr davon profitieren.

Am Wichtigsten: Lass die Sonne in dein Herz. Lass dich fluten von dieser Energie. Wenn du möchtest, mach die Sonnenmeditation.

Gesegnet sei dein Körper

Mögest du erkennen,

dass dein Körper ein schöner und treuer Freund deiner Seele ist.

Mögest du Frieden erfahren und Freude

und erkennen, dass deine Sinne heilige Schwellen sind.

Mögest du erkennen, dass Heiligkeit achtsames Blickes ist,

Fühlen, Hören und Berühren.

Mögen deine Sinne dich immerdar befähigen, das Universum zu feiern

und das Geheimnis und die Möglichkeit deines Hierseins.

Möge der Eros der Erde dich segnen.

John O’Donohue

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